SAVING AN ANGEL

CLEARWATER PROJECT

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Das Clearwater Project

Der Amazonas-Regenwald beheimatet 20% des Süßwasser-Vorkommens unserer Erde. Dennoch hat die Öl-Industrie den Nordosten Ecuadors jahrzehntelang zur Öl-Gewinnung missbraucht.

Ein Land, das seit tausenden Jahren rechtmäßig den Ur-Einwohnern des Amazonas gehört. Flüsse, Ströme und Boden wurden durch die so entstandenen Arbeiten verunreinigt, verseucht und unfruchtbar gemacht. Seit Jahren führen die Ur-Einwohner und ansässigen Bauern nun einen heldenhaften Rechtsstreit, in dem sie die Säuberung und Wiederherstellung ihres Landes einfordern. Das ClearWater Projekt möchte sie in diesem Kampf unterstützen.

Das ClearWater Projekt ist eine Initiative, die mit vereinten Kräften der im Amazonas ansässigen Kommunen entstanden ist. Es erfreut sich der Unterstützung von Organisationen wie Saving An Angel, Groundwork Opportunities, Rainforest Action Network, Amazon Watch und Amazon Defense Coalition.

ECUADOR
AMAZONAS

Ecuador
Amazonas

Ziel des Projektes ist es, über 2000 Familien von Ur-Einwohnern und Bauern nachhaltig mit sauberem Wasser zu versorgen. Diese Familien sind auf über 20 Dörfer verteilt, die mitten in dem durch die Ölgewinnung verwüsteten Nordosten Ecuadors gelegen sind. Der Mangel an verfügbarem, sauberem Trinkwasser hat nicht nur zu gesundheitlichen Nachteilen geführt, sondern auch zum Verlust eines unwiederbringlichen kulturellen Erbes, zu Entwicklungsstörungen bei Kindern und zu wirtschaftlicher Verarmung des gesamten betroffenen Gebietes. Die Arbeit des ClearWater Projektes startete Anfang Oktober 2011 in Cofan Dureno.

Hierbei wurden unter öffentlicher Führung 52 Regenwassergewinnungssysteme in Betrieb genommen, von denen über 300 Angehörige des Cofan-Stammes profitieren. Diese Systeme sind auch in Häusern abgelegener und schwer erschließbarer Dörfer leicht in Betrieb zu nehmen und verfügen über eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren. Speziell gefertigte Filter ermöglichen so Familien, Krankenhäusern und Schulen Zugang zu sauberem Wasser. Seit 2012 versucht ClearWater globale Aufmerksamkeit zu generieren, um durch finanzielle Unterstützung den dringenden Bedürfnissen der im ecuadorianischen Amazon beheimateten Gemeinden nachkommen zu können.

Travel Report

Rea Garvey

Im Juni 2011 hatte ich das große Glück ins Herz des ecuadorianischen Amazonas zu reisen, wo ich Donald Moncayo kennenlernen durfte. Donald ist ein Vater, ein Sohn und ein Ehemann. Seine Mutter hat den Kampf gegen den Krebs verloren und er selbst leidet unter erheblichen Atemproblemen. Und Donald weiß, dass früher oder später auch seine Frau und seine Tochter der verseuchten Umwelt zum Opfer fallen werden.

Als wir gemeinsam von Dorf zu Dorf gefahren sind, bot sich mir ein Bild des Grauens. Erst jetzt wurde mir klar, in was für einem Ausmaß Land und Leute regelrecht vergiftet wurden. Wie Öl und Abwasser Regen und Vegetation verseucht haben. Wie sich Flüsse nicht mehr als klarer Strom durchs Land schlängeln, sondern als schwarze, verseuchte Plörre. Wie Erdgas Flammen in den Himmel speit, vierzig Jahre lang, ohne Pause. Flammen, die die Luft verschmutzen, welche die Menschen atmen.

Es war eine Reise, die mir ans Herz ging. Dieser Anblick völliger Gleichgültigkeit für Menschen und deren Gesundheit ließ mir keine andere Wahl als mich Donald anzuschließen und gemeinsam den Kampf zu führen. Den Kampf für die Einheimischen in diesem einzigartigen Amazonasgebiet. Den Kampf für ihr Leben, ihre Menschenrechte und reines, sauberes Wasser.

Auch wenn die Öl-Industrie den juristischen Kampf schon lange verloren hat, sind ihre finanziellen Ressourcen nahezu unerschöpflich. Genau das Gegenteil lässt sich über die Einheimischen des ecuadorianischen Amazonas sagen. Aber wir geben nicht auf. Nach und nach wird deutlich, dass auch finanzielle Stärke Schwächen hat, wenn sie auf den unbändigen Willen von Menschen trifft, die um nichts anderes Kämpfen als ums nackte Überleben. Wir müssen diese Menschen mit sauberem Wasser versorgen. Und wir müssen es JETZT tun. Ich hoffe, ihr seid auf unserer Seite!

God Bless,
Rea

Arthelps

Gemeinsam mit der Organisation ARTHELPS wurden im Amazonas Kreativ-Workshops durchgeführt. Teil davon waren Menschen aus folgenden vier indigenen Völkern: A'I KOFAN, SIEKOPAI, SIONA und WAORANI.

Ehrlich und ohne Scheu konnten sie während den Workshops ihrer Kreativität freien Lauf lassen, dabei konzentriert und naturverbunden die Schönheit ihrer Welt in unterschiedlichsten Farben und Formen ausdrücken. Denn die Vorgabe war, "ihre Welt" frei darzustellen. Alles war erlaubt, ohne Einschränkungen.

Ziel dieser Kooperation ist es, die daraus entstandenen Ergebnisse zu nutzen, um auf den Mangel an verfügbarem, sauberem Trinkwasser hinzuweisen. Gleichzeitig globale Aufmerksamkeit zu generieren, um durch finanzielle Unterstützung diese Problematik zu beseitigen und die Schönheit dieser wunderbaren Welt zu bewahren.

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Kontakt

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Ansprechpartner: Albert Luppart

Tel: +49 (0) 8158 / 99 56 - 0
Fax: +49 (0) 8158 / 93 05 67

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